Kinder sitzen an einem Tisch und Essen

Auftrag

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Ziele, Aufgaben und Struktur des NQZ.

Ziele

Das Ziel des NQZ ist es, dass Kinder und Jugendliche in allen Kitas und Schulen in Deutschland gut und gerne essen. Dafür brauchen wir

„mehr Qualität beim Essen und Trinken in Kita und Schule“.

Damit mehr Qualität beim Essen und Trinken in Kita und Schule möglich wird, gilt es:

  • Standards für die Qualität des Produktes im Hinblick auf seinen Geschmacks- und Gesundheitswert auf fachwissenschaftlicher Basis zu etablieren,
  • den Gesundheits- und Gewohnheitswert des Essens und Trinkens in Kitas und Schulen als Potenzial für die (Gesundheitsförderung und) Prävention zu nutzen,
  • den Bildungswert des Essens und Trinkens für Individuum, soziale Gemeinschaft und Gesellschaft in den Rahmen pädagogischer Bemühungen zu stellen.


Neben diesen inhaltlichen Zielen ist es notwendig, die Beteiligten und Partner auf allen Ebenen der Handlungsfelder in einen konstruktiven Austausch zu bringen, Übergänge an Schnittstellen zu gestalten und starke Bündnisse zu bilden. Hürden und Hindernisse können nur gemeinsam identifiziert und abgebaut werden.

Aufgaben

Die zentrale Aufgabe des NQZ ist die Koordination und Weiterentwicklung von Maßnahmen und Initiativen rund um gutes Kita- und Schulessen in Deutschland. Qualitätsentwicklung, -sicherung und -kontrolle der Verpflegungsleistung haben dabei einen hohen Stellenwert.

Um Qualität zu gewährleisten, müssen neben den Anforderungen an die ernährungsphysiologische und sensorische Qualität des Essens auch die Lern- und Bildungspotenziale mit und beim Essen und Trinken Berücksichtigung finden. Nicht nur das Elternhaus, auch die Settings Kita und Schule prägen die Essbiografien junger Menschen im Hinblick auf die eigene Verantwortung im Umgang mit Lebensmitteln, mit Körper und Gesundheit. Daher gehört es zu den Aufgaben des NQZ, relevante Zielgruppen für gute Ernährung und Ernährungsbildung zu stärken.

Dazu ist ein kontinuierlicher Informations- und Wissenstransfer auf allen Handlungsebenen nötig. Diese Aufgabe wird einerseits durch die Beratung in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen wahrgenommen. Anderseits wird Transparenz durch Beauftragung von Erhebungen und Analysen sowie durch ein Monitoring der Kita- und Schulverpflegung geschaffen. Dabei stehen die Bezüge zu Wissenschaft und Wirtschaft, und der enge Austausch mit Partnern im Vordergrund.

Struktur und institutionelle Einbindung

Als Maßnahme der INFORM-Initiative der Bundesregierung initiierte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2008 gemeinsam mit den Ländern Vernetzungsstellen für die Schulverpflegung in allen 16 Bundesländern. Bis heute wurde in zehn Bundesländern die Zuständigkeit der Vernetzungsstellen auf die Belange der Kitaverpflegung erweitert. 2016 wurde das NQZ auf Bundesebene als zentraler, nationaler Ansprechpartner und Partner für die Vernetzungsstellen eingerichtet, sein Sitz ist in Berlin. Es ist aktuell mit fünf Stellen ausgestattet.

Das NQZ ist Teil des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), welches als eigene Abteilung in der rechtlich selbständigen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt ist. Die BLE ist dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zugeordnet (BMEL).

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Quelle: NQZ

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