Wildblumenstrauß mit rotem Mohn, Kornblumen, Kamilleblüten und grünem Hafer.
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Dr. Rainer Wild-Preis an Professorin Dr. Silke Bartsch verliehen

Quelle: pixabay © NoName_13

Mit dem Preis würdigt die Dr. Rainer Wild-Stiftung herausragendes Engagement auf dem Gebiet der gesunden Ernährung. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Ernährungs- und Verbraucherbildung.

Professorin Dr. Silke Bartsch lehrt und forscht am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der technischen Universität Berlin zu aktuellen Fragen der Ernährungs- und Verbraucherbildung im Hinblick auf eine nachhaltigere Ernährung. Die Wissenschaftlerin wurde für ihren multiperspektivischen Ansatz in Bezug auf die Vermittlung von Fachkompetenzen an Multiplikator*innen sowie für den Wissenstransfer in die Praxis der Ernährungs- und Verbraucherbildung geehrt.

Nachhaltige Ernährung: Wissen und Kompetenzen

In ihrer Festrede zur Preisverleihung betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Ophelia Nick, die hohe Relevanz von Ernährungsbildung für die Transformation des Ernährungssystems. Sie setzte Bildung außerdem in den Kontext der Ernährungsstrategie des BMEL, die derzeit erarbeitet wird. Eingeladen zum Festakt mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis war auch Dr. Barbara Kaiser, Leiterin der Referats Ernährungsbildung im Bundeszentrum für Ernährung, die in ihren Grußworten die langjährige Zusammenarbeit mit der Preisträgerin würdigte.

Plattform für Wissenstransfer und Dialog

Die Dr. Rainer Wild-Stiftung versteht sich als wissenschaftliche Plattform für den Dialog über gesunde Ernährung. Für die Wahl des Schwerpunktes waren für die Stiftung Studienergebnisse ausschlaggebend, die erhebliche Mängel in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte bezogen auf Ernährungsinhalte und -bildung belegen. Der Dr. Rainer Wild-Preis wird seit 1993 vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

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Quelle

Pressemitteilung Nr. 01/2023 der Dr. Rainer Wild-Stiftung vom 22.06.2023